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Im April 1910 macht sich der Modelltischler-Meister Peter Schmidt im Alter 
von 33 Jahren in der Kölner Str. in Gevelsberg selbständig. Mit ihm nimmt 
der erste Angestellte die Arbeit in der kleinen Werkstatt auf. 
Bereits 1914 bezieht Peter Schmidt seine eigenen, größeren 
Betriebsräume an der Schulstraße - Ecke Lieter Weg.

Die Kundenzahl ist stark vergrößert, so dass 1921 bereits 8 Mitarbeiter 
tätig sind. Der Maschinenbestand ist noch nahezu bescheiden 
(eine Abrichte, eine Bandsäge und eine alte Drehbank).

1929 tritt Sohn Eugen Schmidt, Maschinenbau- und Gießerei-Ingenieur, 
in die Firma ein. Auf seine Initiative hin wird ein Dickenhobel angeschafft. 
Das hohe Qualtitätsniveau macht es erforderlich, weitere Maschinen 
zu kaufen. Die Mitarbeiterzahl steigt auf 20 an und die ursprüngliche
Betriebsgröße von 85 qm wird auf 230 qm erweitert.

Die Kriegswirren berühren den Fortbestand des Betriebes unwesentlich; 
Somit ist es möglich, in voller Stärke dem später folgenden
Wirtschaftsaufschwung entgegenzusehen.

Der Betrieb wird wieder einmal 1951 erweitert und Eugen Schmidt 
schafft die erste Oberflächen-Fräsmaschine an. So wird ein 
noch rationelleres Arbeiten ermöglicht.

In den 50er Jahren führt Eugen Schmidt die Firma durch seine Weitsicht 
und fachliche Kompetenz mit seinen qualifizierten Mitarbeitern in das
Wirtschaftswunder. 1962, im Alter von 55 Jahren, wird 
Eugen Schmidt plötzlich aus dem Leben gerissen.

Meister Dörner übernimmt mit seinem großen Fachwissen die 
kommissarische Betriebsleitung. 1972 erhält Joachim Schmidt, 
der im väterlichen Betrieb seine Ausbildung absolviert hat, 
den Meisterbrief. Somit ist durch diese Qualifikation die 
Weiterführung des Betriebes gesichert. Gemeinsam mit der qualifizierten Mitarbeiterin im kaufmännischen Bereich,
Eva-Maria Zeyda, lenkt Joachim Schmidt die Firma in die Hoch-Technologie. Eine neue Ära beginnt, wird jedoch 1974 durch einen Großbrand erschüttert. Der Schaden ist immens hoch. 

Durch das außergewöhnliche Engagement der Mitarbeiter kann 
die Produktion unter erschwerten Bedingungen bald weiterlaufen. 
Da ein großer Teil der Gebäude abgerissen werden muß, 
steht einer erneuten Erweiterung auf ca. 800qm nichts im Wege.

1987 beginnt Sohn Jens-Achim in der 4. Generation seine Ausbildung.
Die technische Entwicklung erfordert Innovationen, in die Joachim Schmidt
mit Risikobereitschaft und Weitsicht investiert, bestärkt in der 
berechtigten Hoffnung, den Weg für diese  Generation zu ebnen.

Ab 1989 werden die ersten High-tec Maschinen angeschafft. So ist es 
möglich, die Angebotspalette im Formen- und Lehrenbau zu erweitern, 
wobei der ursprüngliche Modellbau langsam an Bedeutung verliert. Um die Präzision der gefertigten Werkzeuge und Bauteile dokumentieren zu können, wird 1995 eine CNC-Messmaschine mit Digitalisiervorrichtung gekauft. Schon bald wird diese Messmaschine auch zur Lohnmessung von verschiedensten Bauteilen eingesetzt. 


1997 legt Jens-Achim die Meisterprüfung ab und leitet seitdem als Komplementär, gleichberechtigt mit seinem Vater, den technischen Ablauf der Firma, in der Eva-Maria Zeyda mit kaufmännischem Geschick die beiden Inhaber begleitet. Um den gestiegenen Qualitätsansprüchen der Kunden gerecht zu werden, wird u.a. die 5-Achs-Bearbeitung erforderlich, die in dem jetztigen Betrieb nicht unterzubringen ist.
Das vorhandene Betriebgebäude ist prädestiniert für die Tischlerei des älteren Sohnes Kai-Andre´Schmidt, so dass sich der Gedanke einer neuen Halle für die J.Schmidt KG leicht verwirklichen läßt. 1999 wird diese neue, mit modernsten Einrichtungen versehene Halle eingeweiht und bietet  Platz für das gesamte Spektrum und die totale interne Vernetzung der Abteilungen.


2003 wird die neue 5-Achs-CNC Bettfräsmaschine mit den gewaltigen Verfahrwegen von 1.800 x 1.700 x 1.450 mm in der neuen Halle montiert. Diese Maschine verlangt nach den neuesten CAD-Systemen und bietet bei der Fräsbearbeitung völlig neue Möglichkeiten.

2007 verlässt Eva-Maria Zeyda die J.Schmidt KG. Ihre Tochter Diana Zeyda nimmt die Nachfolge im Sekretariat an und begleitet seither Joachim und Jens Schmidt.


2010 verlässt Joachim Schmidt krankheitsbedingt das Tagesgeschäft der J.Schmidt KG und steht nur noch beratend mit seiner mittlerweile 50-jährigen Berufserfahrung zur Verfügung.
Um im Bereich Lohnmessungen und Qualitätssicherung auf aktuellem Stand zu bleiben, wird 2012 ein 3D-Scanner beschafft. In Ergänzung zu der herkömmlichen Messmaschine sind nahezu alle Möglichkeiten der Vermessung, Digitalisierung und Datenvergleiche möglich.